Umzugskosten senken - das können Sie auch!

Hartz 4 Umzugskosten sind immer zu hoch. Das sagt der, der umziehen will und das sagt mit Sicherheit auch der Sachbearbeiter. Niemand kommt ganz kostenlos in die neue Wohnung. Aber: die Umzugskosten können Sie deutlich senken. Dann kann auch Ihr SB nichts mehr dagegen sagen. Grünes Licht für den Umzug.

gepackte UmzugskartonsDer Schlüssel zum neuen Heim: Umzugskosten senken und selber machen. Wenn Sie zum Beispiel...

  • nur wenig Hausrat haben
  • Sie in einer Großstadt leben (und falls nicht: es geht dennoch, versprochen)
  • oder gar innerhalb Ihrer Stadt/ Gemeinde umziehen
  • Geld sparen wollen

dann können Sie den Umzug zum großen Teil selbst durchführen. Die Kleinteile nehmen Sie Tasche für Tasche mit, wenn Sie unterwegs in die neue Wohnung sind. Und die verbleibenden großen und schweren Sachen lassen Sie per Zuladung von einer Spedition transportieren.

Das geht ganz einfach: Beiladung heißt, Sie zahlen keinen kompletten LKW oder Container, sondern teilen sich einen Transport mit anderen.

Mit diesen Angeboten gehen Sie zur Arge und klären die Kostenübernahme. mehr Infos dazu im Artikel "Hartz 4 Umzug".

So sparen Sie. Ihre Vorteile:

  • Sie sparen bis 60% im Vergleich mit dem kompletten Speditionsumzug und gut ein Drittel gegenüber einem Miettransporter.
  • Auch als Beiladung ist Ihr Umzug versichert.
  • Sie brauchen keine weiteren Umzugshelfer, wenn die Spediteure mit anpacken.
  • Sie haben es nur mit seriösen Unternehmen zu tun. Diese werden nämlich vorab von unabhängiger Seite geprüft.
  • Sie sparen massig Zeit, weil Sie Ihren Umzug nur einmal beschreiben müssen. Sie müssen nicht jedem Umzugsunternehmen alles nochmal von vorn erzählen.
  • Die Angebote sind Festpreise. Und Sie gehen keinerlei Verpflichtung ein.

Noch nicht überzeugt? Gut. Dann nochmal ein paar Schritte zurück...

Sortieren Sie Ihren Hausrat aus

Die wichtigste Frage: Was soll alles mit? Sortieren Sie aus, was Sie mitnehmen wollen. Überlegen Sie, bevor Sie packen: Was brauchen Sie? Was kann weg? Zahlen Sie nicht für den Transport von Krempel, den Sie nicht wirklich wollen. Verkaufen Sie das Zeug. Wenn es nicht verkäuflich ist, geben Sie es an Freunde und Bekannte, verschenken Sie oder verleihen Sie die Sachen.

Oder machen Sie eine Teilhaushaltsauflösung in der Lokalzeitung bekannt - das geht meist gratis. Oder bieten Sie alte Sachen einem Sozialverband an. Bringt kein Geld, doch wenigstens werden Sie die Sachen umsonst los.

Zeit und Material

Sie müssen den Transporter be-und entladen. Jeder Meter mehr von der Wohnung zum Auto erschwert die Sache. Und davon abgesehen: Wenn man den Umzug selbst durchführt, muss man auch passendes Verpackungsmaterial besorgen. Umzugskartons, jede Menge Zeitungen und Decken, Paketband, Etiketten, Marker... (um nur einiges zu nennen)

Aufwand und Nutzen

Wenn Sie alles selbst machen wollen, rechnen Sie mal durch: Wie lang ist die Strecke? Sind Sie bereit, sie mehrmals zu fahren? Finden Sie eine LKW Vermietung, bei der Sie den Transporter am Zielort abgeben können? Damit würden Sie eine Leerfahrt sparen. Was noch beim Privat-Umzug zu beachten ist: Im gemieteten Transporter ist das Umzugsgut nicht versichert.

Vergleichen Sie Ihren Aufwand mit dem, was die Profis verlangen: Einfach Festpreisangebote für Zuladungen einholen.

Wenn Sie es sich zutrauen, genug Zeit und Kraft und Helfer haben... packen Sie an! Selbst ist ... nein, nicht nur der Mann, sondern der  sparsame Umzugsplaner:)

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