Garen mit der Kochkiste

Sie haben Ihre Kochkiste fertig? Nun, dann kann es ja los gehen. Sie können in der Kochkiste besonders gut Eintopfgerichte, Gulasch, Schmorgerichte, Kartoffeln und Reis zubereiten. Eigentlich alles, was im eigenen Saft schmoren soll, so ähnlich wie beim Römertopf.

Zutaten zum Kochen
Auf dem Herd werden die Speisen aufgekocht - danach ab damit in die Kochkiste

Die Speisen werden normal auf dem Herd angekocht. Wenn sie richtig am Kochen sind, das Würzen abgeschlossen ist, dann ist der richtige Zeitpunkt für die Kochkiste. Die Speise wird im Topf in der Kochkiste versenkt. Gut eingepackt können die Gerichte in ihrer eigenen Wärme fertig garen. Es brennt nichts an. Allerdings müssen Sie mindestens die doppelte Zeit einplanen, als mit dem Herd. Wenn Sie die Zeit mit einplanen, dann kann es aber durchaus von Vorteil sein.

Vor Ihrem Besuch beim Amt können Sie das Mittagessen in der Kochkiste versenken. Wenn Sie dann müde und ausgehungert wieder nach Hause kommen, brauchen Sie nicht gleich an den Herd eilen, sondern können erst einmal entspannen. Das Mittagessen braucht normal nur noch aus der Kiste genommen werden und auf dem Tisch angerichtet zu werden.

Eis aus der Kochkiste

Die Kochkiste wurde früher im Sommer auch mal als Eismaschine genutzt. Wenn Sie das auch einmal ausprobieren wollen, benötigen Sie dazu zwei ineinander passende Töpfe, die beide gut schließen. In den größeren kommt eine Mischung aus einem Drittel Salz und zwei Dritteln gestoßenem Eis.

Darin wird der kleinere Topf eingestellt. In dem kleineren Topf füllen Sie ihre Eismasse, die entweder aus Fruchtsaft, Joghurt oder Creme bestehen kann. Etwa alle zehn Minuten sollten Sie nachsehen und die Masse umrühren. Sobald die Masse breiartig ist, füllen Sie noch einmal die Kühlmasse auf und lassen Sie das ganze etwa eine Stunde stehen. So wurde bereits zu Opas Zeiten Eis hergestellt.

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