Soll ich Arbeitsvermittler werden?

Die meisten Stellenangebote erfordern Qualifizierungen. Für ein Stellenangebot, das sich von der Ausschreibung wie ein normaler Büro-Job im kaufmännischen Bereich anhört, wird heute bereits ein Informatik- oder Wirtschaftsstudium vorausgesetzt.

Pech für den, der so etwas nicht hat. Aber es gibt dann doch immer einige Stellenangebote in den Zeitungen, bei denen keinerlei Qualifizierung benötigt wird. Das einzige was gefordert wird ist so ein Vermittlungsgutschein.

Ob diese Jobvermittler wirklich ein Stellenangebot haben? Mir kommt es so vor, als ab es eine gute Einnahmequelle ist: Arbeitslose mit Vermittlungsgutschein stellen sich dort vor, und schon ist da etwas mehr Geld in der Kasse.

Ob ich mich als Arbeitsvermittler selbständig machen soll?

Wenn ich mal meine Gedanken so treiben lasse, als Langzeitarbeitsloser kenne ich mich unterdessen ganz gut aus in Sachen Arbeitslosigkeit. Vermutlich benötige ich noch einige Arbeitgeber, die mir ihre Stellenausschreibungen schicken. Durch die vielen Eigenbemühungen habe ich bereits die Adressen der meisten Arbeitgeber in meiner Region.

Der Grundstein für ein neues Geschäft? Bieten Arbeitslose, die einen Vermittlungsgutschein vom Arbeitsamt bekommen eine gute Einnahmequelle? Wenn ich den Anzeigen in den Zeitungen folge, dann scheint es wohl so zu sein. Das einzige was für mich gegen solch eine Selbständigkeit spricht, ist das Gefühl Kopfgeldjäger zu sein.