Weblog von Steward

Schattenseiten des Sozialstaats

Gegen das von einigen "Kritikern" propagierte Menschenbild nimmt sich der ganze ALG2 Betrieb ziemlich harmlos aus. Jüngstes Fundstück:

Für eine Gerechte Sache zu kämpfen,bringt mir mehr an Lebensenergie und Würde als mein leben lang geknechtet und Versklavt,nach Reichtum und Ansehen zu ringen !Den Reichtum und Ansehen sind vergänglich ! Die Sache selbst aber Lebt in Dir ,und lebt in anderen weiter !

Strom sparen beim Surfen im Internet

Auch wenn man eine Flatrate hat, ist das Surfen im Netz nicht umsonst. Denn Computer und Bildschirme brauchen Strom. Röhrenmonitore benötigen rund 5mal soviel Strom wie moderne LCD Bildschirme. Wer sich für LCDs interessiert: Computer Testberichte stellt den (angeblich - ich weiß es nicht) ersten 0-Watt Monitor von Fujitsu Siemens vor.

Der Niedriglohnsektor wächst durch Minijobs

"Die Zahl der Geringverdiener in Deutschland wächst. Jeder fünfte Vollzeitbeschäftigte erhielt im Jahr 2006 weniger als 9,61 Euro in West- beziehungsweise 6,81 Euro in Ostdeutschland. Fünf Jahre zuvor war es noch jeder sechste gewesen, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) aus Nürnberg herausgefunden hat. Zu ähnlichen Ergebnissen kommt das Institut für Arbeit und Qualifikation (IAQ).

Konzept für das Bürgergeld

FDP Finanzpolitiker Solms hat ein Modell für Bürgergeld entwickelt. Er soll auf dem Parteitag am 31. Mai abgestimmt werden.

Die FDP schlägt eine enge Verzahnung von Sozialleistungen und Steuerpflichten vor: Transferbezieher sollen ihr Nettoeinkommen mit einem Zusatzverdinest auf jeden Fall steigern können. Im Bürgergeld sollen folgende Sozialleistungen zusammenfließen und damit die jetzigen Regelungen überflüssig werden:

Ernährung mit dem Regelsatz. Ein Selbstversuch

Hartz-4-Ernährung: das Geld ist knapp, muss ich etwas ändern oder der Staat? Die Frage wird oft gestellt und beantwortet, bevor das Thema ausreichend bekannt ist.

Sind die finanziellen Ressourcen begrenzt, merkt man das auch - und ganz direkt beim Essen: Sei es, dass es insgesamt zu wenig ist und man hungert, sei es, dass es nur satt macht ohne zu schmecken, sei es, dass es nicht so abwechslungsreich wie gewünscht ist.

Vom Arbeitslosen zum erfolgreichen Unternehmer. Eine Erfolgsgeschichte

Das vierteilige Video begleitet René Frauenkron aus Bochum in seiner Firma. Die Gründungsidee kam dem damals Arbeitslosen beim Besuch im Imbiss. (Aha! Kommen die besten Ideen also nicht bei einem Glas Wein, sondern bei Bier und Pommes? :)

TV-Tipp: Themroc

Eine mögliche Alternative zur Hartz-Republik wird derzeit selten diskutiert: Anarchie. Grund genug, auf einen Meilenstein der Anarcho-Filme hinzuweisen: heute 23.30 läuft "Themroc" auf arte.

Ein Pariser Arbeiter hat die täglichen Demütigen durch seine Umwelt und seinen Arbeitgeber satt.  Er bricht mit Arbeit und täglicher Routine und führt das Leben eines "Wilden". Passend: der Film ist ohne Dialoge, wo es was zu sagen gäbe, wird gegrunzt.

Hausmitteilung

Mitte Mai 2007 wurde diese Site auf Drupal umgestellt und bekam ein neues Template. Naja, eigentlich waren es zwei Templates, eines für das Blog und ein anderes für den Rest der Site. Jetzt ist alles neu und wieder einheitlich, die Umstellung ist so gut wie abgeschlossen.

Am Sonntag kam das neue Template, und die zuerst auftretenden Darstellungsfehler im Internet Explorer 6 sind mittlerweile behoben. Was mich besonders freut - ich fürchtete erst, ich muss alles wieder zurückstellen :)

Sachbuchautor Franz Konz zur Steuerlast

Im Vorgehen gegen Steuerflüchtlinge fällt der religiös-moralische Ton auf. Von Steuersündern und Steuerparadies ist die Rede, wenn es um einen Interessenskonflikt geht: der Staat will mehr Geld, der der es verdient hat, will es behalten.

Heute ist ein Interview mit Franz Konz (Autor von "1000 ganz legale Steuertricks") in der FAZ erschienen, das den Blick auf Steuern wieder gerade rückt. Auf die Frage, ob Steuern erheben eine moralische Grundlage habe, sagt er:

Was du heute kannst besorgen...

Nach diesem Motto bauen BMW und Henkel tausende Stellen ab, weil sie morgen noch wettbewerbsfähig sein wollen. Da lassen sich die Populisten unter den Politniks nicht lange bitten. Denn die kümmert nicht, was morgen passieren wird oder gestern war. "Was kümmert mich meine un-ver-än-derliche Zusage von gestern?", kontern sie kleinkarierte Fragen danach, ob ihr Gefasel Methode habe oder der un-ver-änderliche Redner Alzheimer.

Aber zurück zu den Firmenchefs, die an morgen denken und den Empörten.

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