Quartalsbericht der BA für Arbeit

Die Bundesagentur für Arbeit hat ihren Finanzbericht fürs 4. Quartal 2007 vorgelegt. Und der liest sich  so:

Das Jahr 2007 war insgesamt super. Alles was besser als erwartet.

"Entgegen der Haushaltsplanung, die mit einem Defizit von 4,3 Milliarden Euro abschloss, konnte die BA am Jahresende einen Überschuss in Höhe von 6,6 Milliarden Euro verbuchen."

Mit dem Jahreswechsel 2006/2007 hatte der Gesetzgeber den Beitragssatz in der Arbeitslosenversicherung von 6,5 Prozent auf 4,2 Prozent gesenkt. Folge: die BA erwartete einen Einnahmenrückgang für 2007 auf "30,9 Milliarden Euro; tatsächlich konnten mit dem Ergebnis von 32,3 Milliarden Euro über 1,3 Milliarden Euro mehr erzielt werden."

Interessant sind die Zahlen zur Absicherung der Agentur für schlechtere Zeiten:

"Zusammen mit der bereits 2006 aufgebauten Rücklage verfügte die BA Ende 2007 nunmehr über insgesamt fast 18 Milliarden Euro. Dieses finanzielle Polster ließ es zu, dass der Beitragssatz zum 1. Januar 2008 erneut auf nun 3,3 Prozent gesenkt werden konnte. Außerdem soll Vorsorge für wirtschaftlich ungünstigere Zeiten getroffen werden.

Die BA plant, einen Teil der Überschüsse in eine Liquiditätsrücklage – 9 Milliarden Euro – zu überführen, die bei schwieriger Arbeitsmarktlage eingesetzt werden kann, um notwendige Beitragssatzanhebungen möglichst zu vermeiden."

Quelle: www.arbeitsagentur.de