Tipps für das Anschreiben einer Bewerbung

Wichtige Vertiefungen zum Anschreiben...

Handschriftliches Anschreiben?

Ein handschriftliches Anschreiben ist weder üblich noch empfehlenswert. Fordert ein Unternehmen ausdrücklich ein handschriftliches Anschreiben an, so wird es dieses grafologisch beurteilen lassen. Legen Sie selbst Ihren Unterlagen niemals ein grafologisches Gutachten bei, dieses gilt adäquat für ein Ihnen vielleicht vorliegendes psychologisches Gutachten. Fazit: Verzichten Sie auf psychologische und grafologische Gutachten in der Bewerbung!

Inhalte im Anschreiben

Erstellen und lesen Sie Ihr Anschreiben aus Sicht des Personalleiters. Was möchten Sie als solcher wissen, was darf keinesfalls fehlen und was ist unnötig? Wie muss das Anschreiben optisch aussehen, damit es Sie anspricht? - Bedenken Sie: Sie verantworten in der Firma, wer neu dazukommt... Nach höchstens einer halben Minute wird über eine Absage entschieden. Diese Zeit reicht, um die Bewerbung querzulesen und einen Gesamteindruck zu sammeln.

Die Betreffzeile

Ein Betreff schafft in jedem Schreiben: also auch in Anschreiben in Bewerbungen, einen eindeutigen Bezug wie zum Beispiel: "Uelzener Nachrichten vom 19.02.14 - Servicekraft". Er sagt jedem Kundigen und mit solchen haben Sie es im Allgemeinen bei Stellenangeboten zu tun, dass Sie sich mit diesem Schreiben auf die "Anzeige in den Uelzener Nachrichten vom 19. Februar 2014" bewerben. Ihren nachfolgenden ersten Satz können Sie ohne Wiederholung eines Betreffs und ohne "Bezugnehmend auf..." formulieren. Ein Betreff reicht, Wiederholungen sind überflüssig.

Und nun kommt er also, der entscheidende, oft mühsam errungene erste Satz...

Der erste Satz

Ihr erster Satz muss besser sein, als der erste Satz Ihrer Mitbewerber. Beginnen Sie mit Ihren persönlichen oder fachlichen Qualifikationen. Zum Beispiel, "Als 27-jähriger Mathematiker verfüge ich über ausgezeichnete ...." Oder beginnen Sie mit Ihrer Motivation sich zu bewerben: "Eine Aufgabe in der Automobilindustrie und dazu noch beim Marktführer ....".

Der letzte Satz

In der Schule haben wir es anders gelernt, dennoch steht im letzten Satz fast jeden Anschreibens "würde": "Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch würde ich mich sehr freuen". Sie bewerben sich, wenn Sie davon überzeugt sind, die richtige Qualifikation zu besitzen. Also würden Sie sich nicht freuen, sondern: Sie freuen sich auf ... Stehen Sie zu ihrer Arbeit, zeigen Sie Selbstbewusstsein!

Wunscheinkommen - kein Wort davon

In Ihrer Bewerbung hat das Wunscheinkommen nichts zu suchen und kein Beurteiler wird es vermissen, wenn Sie nichts dazu schreiben. Natürlich überlegen Sie sich, welchen Lohn Sie erwarten. Doch schneiden Sie dieses Thema erst im Gespräch und lieber spät als zu früh an. Eine Auswahl, die vorrangig unter dem Einkommensaspekt erfolgt, ist wenig professionell.

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