Wohngeld, gibt es vielleicht doch eine Erhöhung?

Als Hartz-4 eingeführt wurde, bekam ich mein Wohngeld noch vom Arbeitsamt. Es wurde immer korrekt gezahlt, in der Höhe, die auch mein Vermieter für Miete und Heizung bekommt. Dann wurde das System umgestellt und ich muss mein Wohngeld bei der Gemeinde beantragen.

Bei uns auf dem Amt hängen an den Türen der Büros Din-A-4 Zettel, auf denen steht, ob ein Hartz-4-Empfänger da nun rein darf oder nicht. Es macht auf mich immer den Eindruck, weniger wert zu sein, als ein Sozi-Empfänger. Der nächste Ärger war, dass ich nur noch etwas über 50.- Euro im Monat für die Heizkosten bekomme. Es steht bei jeder neuen Bewilligung drauf, dass es der Höchstsatz wäre. Die Preise für die Heizkosten sind aber in letzter Zeit gewaltig gestiegen. Interessiert aber das Amt nicht.

Nun las ich heute die Meldung, "Städte fordern Neuordnung von Wohngeld und HartzIV", na schön dachte ich, endlich geschieht mal was. Der Artikel selber hörte sich dann doch wieder nach dem üblichen politischen Gerede an. Es wird mal etwas in den Raum geworfen, damit die Menschen denken, da tut einer was. Aber es passiert nichts wirklich.

So werden die höheren Nebenkommen weiterhin mein Unterhaltsgeld schmälern, die gestiegenen Preise für Butter, Milch und so weiter, auch. Es darf da wirklich nichts Unvorhergesehenes kommen. Wie gut, dass man als Hartz-4-Empfänger nicht einmal mehr Warmduscher sein darf und dementsprechend abgehärtet ist.

Also gilt auch für diesen Winter wieder "zieht Euch warm an!"

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