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Tipps für das Bewerbungsfoto

"Ein Bild sagt mehr als tausend Worte." Sicher trifft das zu. Dennoch werden fachlich passende Bewerber nicht wegen Ihrem Foto abgelehnt - ein Job ist kein Schönheitswettbewerb. Doch sind Sie vermutlich hier, um eine Sache zu klären: Wie kann ich mit meinem Bewerbungsfoto punkten? Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei.

Der erste Eindruck

Welchen Eindruck wollen Sie vermitteln? Wenn Sie sich diese Frage vorab stellen, erhalten Sie alle erforderlichen Antworten für das optimale Foto. Ein junger Mann, der eine Ausbildung sucht, braucht eine andere Art Foto als der neue Kundenberater einer Bank. Wählen Sie solche Kleidung, mit der Sie das Unternehmen nach Außen repräsentieren würden und die zu Ihrem Typ passt.

Die Qualität des Bewerbungsfotos

Die Qualität des Fotos entspricht dem Wert, den Sie sich selbst geben. Ein Automatenfoto ist zwar schnell und billig erstellt, es verkauft Sie aber auch billig. Andereseits kann das Foto auch zu aufwändig sein - es zeigt dem Personaler: "Oh, hier nimmt sich jemand zu wichtig." Ihr Bewerbungsfoto sollte

  • der erstrebten Position entsprechen
  • dem Unternehmen entsprechen, bei dem Sie sich bewerben

Welches Format ist passend?

Es gibt keine verbindliche Vorgabe für das Format von Bewerbungsfotos. Sowohl ein zu kleines wie auch ein zu großes Foto können nachteilig wirken. Darum: Wählen Sie ein Format, das zu der Position passt. Es sollte auf jeden Fall einiges größer als ein Passfoto sein - Standardmaß ist ca. 4 x 6 cm. Ihr Bewerbungsporträt sollte Kopf, Hals und Brust zeigen.

  • Kleben oder scannen Sie das Foto im Lebenslauf ein, wenn es Standardformat hat.
  • Wenn Sie Ihr Foto auf ein zusätzliches Deckblatt kleben, darf es durchaus etwas größer sein.

Bildhintergrund

Der Hintergrund darf Sie nicht erschlagen. Eine einfarbige, helle aber nicht weiße Fläche ist meist passend. Achten Sie auf den Kontrast und vermeiden Lichtspiegelungen. Fotos, die Sie im Urlaub zeigen, sind meist negativ.

Wer erstellt Ihr Foto?

Auf keinen Fall der Automat! Wenn es nicht anders geht, verzichten Sie lieber auf das Bewerberfoto. Besser sind

  • ein Bekannter mit guter Digitalkamera - Sie sind lockerer bei den Fotos, man hat Zeit, kann rumprobieren und nachbearbeiten, bis alles passt. Beachten Sie den Wohlfühlfaktor, dann wird das Foto gut!
  • ein Fotograf - vom Profi sollten Sie sich vorher jedoch Referenzfotos zeigen lassen. Manchmal haben Fotografen sehr feste Vorstellungen, wie Ihr Bewerbungsfoto aussehen muss. Und wenn jedes entwickelte Bild extra kostet, sind zu schnell zu angespannt. Sie wollen aber locker, seriös und gewinnend wirken. Klären Sie die Preise vorab mit dem Fotografen.

Schminken und Bildbearbeitung

Eine glänzende Nase oder Stirn wirkt nachteilig. Sie können sich pudern oder anderweitig dezent stylen. Das gilt auch für Männer. Ansonsten: Hautunreinheiten oder Augenränder kann man auf Digitalfotos auch nachträglich korrigieren.

Farbfoto oder Schwarz-weiß?

Sie wollen einen überzeugenden „Eindruck" vermitteln. Also ergibt sich die Wahl, ob Farbe oder nicht, ausschließlich aus dieser Anforderung. Das „blasse Babygesicht" wirkt eventuell mit einem Schwarz-weiß-Foto seriöser. Das wettergegerbte Gesicht vermittelt mit einem Farbfoto mehr Dynamik und Jugendlichkeit. Wählen Sie das Foto auch nach Ihrer Neigung, denn das Bewerbungsfoto muss SIE zeigen. So umfassend wie möglich.

Wie befestigen Sie Ihr Foto?

Sie sollten Ihr Foto, gleichgültig ob im Lebenslauf oder Deckblatt, fest einkleben. Am besten mit Klebestreifen. Flüssige Klebstoffe erzeugen Wellen. Wenn Sie Ihr Foto im Lebenslauf rechts oben einkleben, achten Sie darauf, dass Sie zur Blattmitte schauen - nie zum Rand.

Sie können das Bewerbungsfoto auch einscannen: das spart Material und Geld. Der Ausdruck muss eine dem Foto ähnliche Qualität haben! Also achten Sie auf Druckqualität, vergleichen Sie mit dem Original. Bei selbst erstellten digitalen Bildern stellen Sie die Auflösung auf mindestens 200 dpi.

Bewerben Sie sich nur mit Bewerbungsbild. Warum? Werden Sie eingeladen und aufgrund Ihrer Wirkung im Vorstellungsgespräch abgelehnt, hätten sich alle Beteiligten Zeit und Geld erspart, wenn Ihr Foto bereits die Absage ausgelöst hätte.

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