Strom sparen im Haushalt
Wer in seinem Haushalt achtsam wirtschaftet, kann einiges an Strom einsparen. Die modernen Küchengeräte sind oft schon auf einen energiesparenden Betrieb eingestellt.
Wenn Sie ein Gerät neu kaufen, achten Sie auf das EU-Label. Es bietet Informationen über die Energie-Effizienz von Elektrogeräten.
Überprüfen Sie doch einmal die Innentemperatur Ihres Kühlschranks. Wenn er, im vorderen Bereich gemessen, 7° C hat, dann ist es gut. Kälter braucht er nicht sein. Das Gefriergerät hat eine optimale Temperatur bei -18° C. Die Geräte benötigen weniger Strom, wenn der Raum, in dem sie stehen, kälter ist. Pro Grad Raumtemperatur macht es bei einem Kühlschrank bereits 6% eingesparten Strom aus. Stellen Sie ihre Kühlgeräte weit weg vom Herd! Der Stromverbrauch erhöht sich auch, wenn sich in den Geräten eine Eisschicht bildet. Tauen Sie die Geräte rechtzeitig ab.
Auch gute Töpfe helfen sparen
Aber es gibt noch andere Möglichkeiten zum Sparen. Eine Mikrowelle, um mal schnell etwas aufzuwärmen, benötigt viel weniger Energie, als wenn der Herd dafür angemacht wird. Allerdings gilt das nur für den kleinen Haushalt. Wer bei einem E-Herd schwere Töpfe nutzt, die eine gute Auflagefläche haben, der spart Energie beim Kochen.
Auch die Tipps aus dem Haushaltungs-Unterricht sind sinnvoll: Der Topfboden soll nicht kleiner sein als die Herdplatte. So wird keine Energie ungenutzt verschwendet. Wer sein Kochwasser zum Nudeln kochen auf dem Wasserkocher vorkocht kann damit auch noch Strom sparen. Den Deckel nicht vergessen!
Klartext. Die verborgenen StromfresserDie heimlichen Stromfresser: Set-Top-Boxen am Fernseher, Internet-Router und Niedervolt-Halogenleuchten mit Trafo. Meist laufen sie rund um die Uhr das ganze Jahr und verbrauchen unnötig Strom. Haushalte, die vorwiegend Halogenlampen einsetzen, geben bis zu 20 Prozent der Stromrechnung für die Beleuchtung aus. Haushalte mit Energiesparlampen geben lediglich fünf Prozent für Licht aus. Das fand das Fraunhofer Institut heraus. Dennoch halten viele die Halogenlampen für sparsam - einfach weil sie so klein sind. Ein Trugschluss! Werden alte Lampfen durch Halogenlampen statt Energiesparlampen ersetzt, ist das schlecht fürs Stromsparen und auch für den Klimaschutz. |
Wäsche waschen
Die Wäsche braucht nicht immer gleich gewaschen werden. Pullover, die nach Rauch riechen, können in der frischen Luft auslüften. Nicht bei jedem wird die Wäsche auch so dreckig, dass sie bei hohen Temperaturen eine Vollwäsche benötigen. Mit den modernen Waschmitteln und neueren Waschmaschinen reicht es oft, die Wäsche im Hauptwaschprogramm zwischen 30 bis 40 Grad zu waschen. Und wer es nicht sofort wieder anziehen will, der schont seinen Geldbeutel und die Wäsche, wenn sie auf der Leine und nicht im Trockner trocknet.
Der Staubsauger ist nicht immer nötig, für die Zwischenreinigung reicht oft Besen und Handfeger. Auch braucht der Sauger mehr Strom, wenn der Beutel zu voll wird. Sehr gut sind Staubsauger, die keinen Beutel benötigen. Ich habe seit zwanzig Jahren Staubsauger von Hitachi, die keinen Beutel benötigen. Teppich klopfen - wer die Möglichkeit hat sollte sie nutzen. Außer, dass die Teppiche sauberer werden, spart man Strom.
Die Geschirrspülmaschine hilft sparen, wenn sie voll beladen genutzt wird. Wer nicht so viel Geschirr zusammen bekommt, der sollte doch lieber mit der Hand abwaschen. Davon müde geworden, sinken wir in den Sessel und schalten mit der Fernbedienung…
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