Kurzarbeit für die Weiterbildung nutzen
Sie sind von Kurzarbeit betroffen und beziehen Kurzarbeitergeld? Mit der Weiterbildungsförderung während des Bezuges von Kurzarbeitergeld sollen Anreize geschaffen werden, Zeiten der Nichtbeschäftigung für berufliche Weiterbildung zu nutzen. Für die Förderung gibt es den Bildungsgutschein.

Was Hänschen nicht gelernt hat ... muss Hans jetzt lernen
Für eine Weiterbildungsförderung (Bildungsgutschein, Kostenzuschuss) während der Kurzarbeit durch die Bundesagentur für Arbeit müssen folgende Kriterien erfüllt sein:
- Sie sind gering qualifiziert, haben also keine abgeschlossene Berufsausbildung. Als gering qualifiziert gilt auch, wer eine abgeschlossene Berufsausbildung hat, aber seit mindestens vier Jahren in an- oder ungelernter Tätigkeit tätig ist und die erlernte Tätigkeit nicht mehr ausüben kann.
- Ihre Weiterbildung findet während betriebsüblicher Arbeitszeiten statt.
- Die Weiterbildung dauert nicht länger als die Kurzarbeit.
- Die Maßnahme ist durch eine fachkundige Stelle für die Weiterbildungsförderung zugelassen.
- Die Weiterbildung erhöht Ihre Kompetenz für den allgemeinen Arbeitsmarkt.
Voraussetzung der Förderung
Wichtig ist, dass Sie vor Beginn einer Weiterbildungsmaßnahme die Maßnahme der Agentur für Arbeit vorschlagen. Nur dann können Sie einen Bildungsgutschein erhalten.
Wofür ist der Bildungsgutschein?
Der Gutschein legt Sie nicht auf einen bestimmten Kurs fest: Sie können unter zugelassenen Weiterbildungsangeboten wählen. Erstattet werden die notwendigen Lehrgangskosten. Darüber hinaus kann ein Zuschuss zu den notwendigen übrigen Weiterbildungskosten (z. B. Fahrkosten) gewährt werden.
Welche Alternativen gibt es?
Die Frage stellt sich, weil das Angebot, das die BA für förderungswürdig hält, natürlich begrenzt ist. Denken Sie bei der Planung Ihrer Weiterbildung unbedingt auch an die Kurs-Angebote der Volkshochschule. Die niedrigen Kursgebühren sind oft auch ohne Zuzahlung der BA zu stemmen.
Und bei der beruflichen Weiterbildung spielt zunehmend auch die Sprache eine Rolle: Wer eine Fremdsprache spricht, findet leichter Arbeit und wird schwerer gekündigt. Die Meinung, dass Fremdsprachen immer unerlässlicher seien, wurde in einer EU-Umfrage 2006 von mehr als der Hälfte der befragten Deutschen geteilt. 56 Prozent bezeichnet das Erlernen einer oder mehrerer Fremdsprachen als 'sehr nützlich', weitere 30 Prozent als 'nützlich'. Wussten Sie, dass knapp 30 Prozent der deutschen Bevölkerung schon zwei Fremdsprachen spricht? Wir reden hier also über ganz reale und wichtige Möglichkeiten, sich selbst am Arbeitsmarkt zu verbessern. Unsere Empfehlung sind die besonders günstigen Sprachkurse von Sprachenlernen24.