Hallo.
Ich habe vor ein paar Wochen von meinem Vermieter wegen Eigenbedarf die Kündigung erhalten (2-Familinienhaus, Vermieter wohnt auch hier. Laut Mieterbund sei die Kündigung rechtens). Nun bin ich seit dem intensiv am Wohnung suchen. Zum einen ist es schon schwer, im 50km Umfeld bei uns überhaupt eine Wohnung zu finden, die innerhalb der vorgegebenen Grenzen des Amtes liegen (Kosten, Größe). Wohnungen mit z.B. 10qm mehr oder 50 Euro teurer werden einige Angeboten, doch bei denen stimmt das Amt der Kostenübernahme ja nicht zu (hatte ich im Vorfeld alles schon mit meinem Sachbearbeiter beim Amt besprochen).
Bei den Wohnungen, bei denen ich bereits Kontakt mit den Vermietern oder Maklern hatte stellt sich oft das Problem, dass die meisten an dem Punkt, an dem sie etwas von ALG-II-Empfänger hören, sofort abgeschreckt sind. An meiner Person liegt es nicht, nach dem ersten persönlichen Kontakten während der Besichtigung hatte ich immer gute Karten, die entsprechende Wohnung zu bekommen. Immer am Ende der Gespräches kommt ja dann die obligatorische Frage "Was machen Sie beruflich" und dann eben ...
Die wenigen Wohnungen, die ich hätte bekommen können, das sind regelrecht "Löcher", die bereits teilweise monatelang schon leer stehen, weil sie eben keiner will. Entweder sind diese Wohnungenin in richtig "assozialen" Gegenden, wo ich mich kaum tagsüber auf die Straße trauen würde oder die Wohnungen ansich sind einfach unter aller Sau.
Ich gehe inziwschen schon so weit, am Telefon sofort zu sagen, dass ich ALG-II-Empfänger bin, damit man sich gleich den Weg und die Spritkosten zur Wohnungsbesichtigung sparen kann, wenn die Leute damit ein Problem haben.
Hat jemand einen Tipp, was man machen kann, damit den potentiellen Vermietern bewusst wird, dass ein ALG-II-Empfänger ein ordentlicher Mieter und Zahler ist, zudem die Kosten ja vom Amt übernommen werden und direkt an den Vermieter überwiesen werden können. Hab das Gefühl, viele sind einfach uninformiert, was ALG-II und Miete bedeutet.
Wie könnte ich generell vorgehen?