Hallo,
Ich suche im Moment eine Wohnung in Köln, linksrheinisch!
Meine Hauptprobleme sind
1. das Hartz 4
2. ich bin noch Schülerin.
Ich habe bestimmt schon 50 Telefonate geführt und wurde 50 mal abgelehnt.
Was kann ich nur tun..?
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Hallo,
Ich suche im Moment eine Wohnung in Köln, linksrheinisch!
Meine Hauptprobleme sind
1. das Hartz 4
2. ich bin noch Schülerin.
Ich habe bestimmt schon 50 Telefonate geführt und wurde 50 mal abgelehnt.
Was kann ich nur tun..?
Hallo,
wenn ich mich in die Lage eines Vermieters versetze, ist es nicht verwunderlich, dass alle 50 Anfragen zu Absagen wurden.
Hier stellt sich erstmal die Frage (ich tu mal so - als sei ich ein vermieter)
- wenn Schülerin - warum Hartz 4 ? - Dann hat sie ja vermutlich schon eine eigene Wohnung oder ein WG-Zimmer
- wenn Schülerin - kein eigenes Einkommen - ausserdem vermutlich sehr jung - wenn dann nur mit einem Bürgen, weil der ja dann im Notfall haftet
So reagiert ein Vermieter - ist auch logisch aus seiner Sicht. Nur weil Du gerne "linksrheinisch" wohnen möchtest, ist das kein Grund der einen Vermieter überzeugt wenn dann auch noch Schüler und Hartz 4 hinzukommen.
Warum bist Du als Schülerin Hartz 4 und warum brauchst du denn jetzt unbedingt linksrheinisch eine Wohnung in Köln ?
Du wirst vermutlich erst dann eine Wohnung erhalten, wenn Du einen Bürgen hast. Wo wohnst Du denn jetzt - in einer WG oder Wohnung oder städtischen Jugend-WG? Wenn ja - warum musst Du denn als Schülerin dann unbedingt umziehen? Ein berufsbedingter Umzug kann es ja schlecht sein.
LG
lovetrade
Ich bin in diesem Monat 18 geowrdn und lebe seit 2 Jahren nicht mehr in meinem Elternhaus, sondern bei meinen Pflegeeltern. Bei mir ist das einbisschen anders gelaufen wie bei anderen Kindern. Das heißt, meine "Pflegeeltern" haben keinen einzigen Cent von dem wiedergesehen den sie für mich ausgegeben haben, weil ich zuerst zu meinen "Pflegeeltern" gezogen bin und dann erst das Jugendamt informiert wurde. Naja, dies ist eine andere Geschichte. Auf jeden Fall musste ich deshalb Hartz 4 beantragen. Nun lebe ich nach wie vor bei meinen "Pflegeeltern" und da die Wohnung allmählich zu klein für uns 3 wird, habe ich beschlossen auszuziehen. Ich lebe zur Zeit auch auf der linken Rheinseite und will hier auch bleiben, da es mein Lebensmittelpunkt ist. Es wäre für mich lästig immer hin und her zu fahren. Und früher oder später würde ich es auch nicht aushalten können und würde mir wieder ne neue Wohnung suchen. Ich weiß, dass meine Pflegeeltern bürgen würden, jedoch wollen sie nicht, dass die Möglichkeit besteht ihr Konto leezuräumen, sprich sie würden als Bürgen unterzeichnen aber keine Bankdaten angeben.
Hallo Kainui,
at first : Herzlichen Glückwunsch nachträglich zu Deinem 18. Geburtstag.
Mein Gott : Ich verrat Dir jetzt nicht - das das bei mir verdammt lang her ist :-)))
Aber o.k. - zu Deinen Fragen:
Danke, das Du mir ein paar Eckdaten genannt hast, damit ich ungefähr weiß, wohin die Reise geht.
recht hast Du - dass Du nicht alles preis geben musst und sollst, das geht auch niemand en detail was an. Nur der Rahmen muss stehen um ein Bild zu erkennen.
Step A : Ist denn mit dem Jobcenter schon abgeklärt, dass Du eine eigene wohnung anmieten darfst, respektive wird dies vom Jobcenter finanziell unterstützt ????
Step B : Wenn Nein - dann erst klären mit Jobcenter
Step C : Wenn Ja - dann musst Du darauf achten, dass Du die Quadratmeter und die Warmmiete fr Deine Single-Wohnung einhälst, damit Du Mehrkosten nicht mit Deiner Grundsicherung ausgleichen musst. Das fehlt Dir sonst zum üblichen Haushalt (Nahrungsmittel etc.). Auch musst Du dann darauf achten, dass du zwar eine Heizungspauschale bekommst aber Strom dann in der Grundsicherung enthalten ist. Hier machst Du Dir am besten einen kleinen Haushaltsplan um über die Runden zu kommen, damit Du Dich nicht verkalkulierst. Kann ich helfen - wenn es soweit ist.
Step D : Sollte die oberen optionen soweit stehen, kannst Du potentielle Vermieter dadurch für Dich interessant machen, dass Du ihnen anbietest, das du eine Einwilligungserklärung beim Jobcenter unterschreibst. Dies hätte die Folge, dass das jobcenter die Miete gleich an den Vermieter zahlt und gar nicht erst über Dich läuft. Dies wäre auch gut für Deine Pflegeeltern hinsichtlich einer Bürgschaft. Somit wäre die Bürgschaft nur proforma zur zusätzlichen Sicherheit für den Vermieter, da das jobcenter ja die Miete dann direkt an den Vermieter zahlt und du gar nicht erst in versuchung kommen kannst, unpünktlich oder gar nicht zu zahlen.
Hier muss man verstehen, dass es einem vermieter - ganz gleich ob privat oder wohnbaugesellschaft - immer nur um die Sicherheiten geht. Daher kann man ihn mittels Risikominimierung zu einer positiveren Beurteilung bringen. Das wäre gut für alle Seiten. Für Dich als wohnungssuchende, für den vermieter und für deine Pflegeeltern als Bürgen.
Step E : Die Bürgschaft. Hier gilt es, da Du noch sehr jung bist und kein arbeitseinkommen hast (Schülerin), dass es einen vermieter immer freundlicher stimmt, wenn junge Mieterinnen wie Du, eine Rückendeckung haben. Dies gelingt über Bürgschaften, was auch Studenten gerne nutzen, für Ihre erste Studi-Bude. Dann haben die Vermieter jemanden, auf den sie zurückgreifen können, wenn bei den jungen Leutn mal was schief läuft. Unpünktliche Mietezahlung oder mutwillige Zerstörung der mitvermieteten Wohnungseinrichtung/-ausstattung etc.
Als erstes muss ich mal wissen, ob denn das Jobcenter schon eingewilligt hat, dass Du Dir eine Wohnung suchen kannst und sie die Kosten dann übernehmen. Das ist ganz klar Prio 1, dass du dies schriftlich hast, damit wir dann zu Prio 2 kommen, den Vermieter zu überzeugen. Denn der muss das sehen um zu wissen, dass überhaupt Geld für Dich fliest. Auch hier gilt - ohne Knete keine Fete - auch der Vermieter ist nur ein Kaufmann und will Sicherheiten.
LG
Lovetrade