Hallo, alle miteinander,
vielleicht liest jemand diesen Beitrag, der selbst betroffen ist?
Mein Mann hat COPD, Stadium IV. Es geht ihm nicht gut und er ist ständig auf meine Hilfe angewiesen. Wir wohnen iin einem kleinen, unsanierten Altba. Eine Altbau"hühner"-treppe führt zu dem Wohn-Schlaf-bereich im 1. Stock, das Bad mit Toilette ist im 2. Stock, diese Treppe ist noch enger. Für ihn ein kollossaler Kraftakt, der kaum noch zu leisten ist. Daher haben wir für ihn jetzt einen Nachtstuhl, Waschen erfolgt am Bett mit einer Schüssel. Wir hoffen darauf, daß auf unseren Antrag ein Treppenlifta vom Eingang wenigstens in den 1. Stock genehmigt wird.
Die Pflegestufe ist jetzt nach einem heftigen Krankenhausaufenthalt (sein Zustand war etliche Zeit lebensbedrohlich) so gut wie durch, es ist nur noch nicht klar, ob Pflegestufe 1 oder 2 genehmigt wird. Die Entscheidung des MdK steht noch aus. Da wir leider auch schon geraume Zeit von Hartz IV leben und ich durch berufliche Erfahrung bisher selbst pflege haben wir mit Unterstützung des Krankenhaus-Sozialdienstes endlich Pflegegeld beantragt.
Jetzt habe ich gehört, daß man das Geld für einen ambulanten Pflegedienst verwenden muß, ansonsten würde es verrechnet, was ja irgendwo nicht fair ist - man leistet die Pflegearbeit und das Amt kürzt einem das Pflegegeld, weil es kein professioneller Dienst durchführt?
Ich war bislang der Meinung, daß Pflegegeld nicht angetastet würde. Kann mir jemand Genaueres sagen?
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
wünscht
Onyx