Aber woher?
Wenn ich genug Geld habe, kann ich abends ausgehen, Eis essen, mir einen Film im Kino ansehen, mir neue CDs/ Bücher/ Videos kaufen oder auch eine neue Hose, wenn ich die alte nicht mehr sehen mag. Kurz: ich habe Wahlmöglichkeiten. Kleidung ist nicht nur dazu da, um nicht zu frieren und nicht durch Nacktheit ein 'öffentliches Ärgernis' zu erregen - sondern sie soll mir gefallen, ich will mich darin wohlfühlen. Essen ist nicht nur dazu da, um den Energiebedarf zu decken - ich wäre nicht wirklich zufrieden, wenn ich eine Woche lang nur Haferflocken, Quark und Kartoffeln essen würde. Sondern das hat auch was mit Lebensqualität zu tun.
Doch wenn das Geld für solche Ausgaben nicht reicht ... was dann? In einer Diskussion zu dieser Frage sagte jemand, "Ohne Geld muss der Spaß von woanders kommen" und erklärte dann, wie er sich die kleinen Freuden sucht. Ich finde die Frage sehr spannend, wenn
'Ohne Geld der Spaß von woanders kommen muss'
- Muss er wirklich? Oder schraubst du lediglich deine Ansprüche weiter runter?
- Und wenn Spaß, woher?
Ich will nicht sagen, dass Vergnügen und Lebensqualität zuerst eine Frage des Geldes sind. Sonst wären die reichsten die glücklichsten Menschen. Aber man kommt schnell und immer wieder dazu, dass ohne Geld zuviel fehlt und die Annehmlichkeiten des Lebens eben ihren Preis haben.
Wie siehst du das? Und wie gehst du damit um?
herzliche Grüße,
Steward

