Ich finde einfach keine Wohnung!

Hallo Community,

ich bin selbsständiger ALG2 bezieher und habe ein riesen Problem eine passende Wohnung zu finden die der Grösse als auch der Kaltmiete entspricht.

Das Problem ist das ich in einem relativ kleinen Ort wohne, wo das Mietangebot eben nicht so üppig ist wie in der Stadt.
Entweder die Wohnungen sind zu gross oder eben zu teuer. Oder der Vermieter möchte keine ALG2 Bezieher als Mieter haben was unter anderem mit einer sehr großen Kaution oder Provision des Maklers verbunden ist.

Meine Frage:
Darf ich auch in anderen Orten nach Wohnungen suchen, umso ein größeres Mietangebot zu bekommen?
 

MfG

Stefan

 

Hallo,

hast Du die Aufforderung zur Senkung der Unterkunftskosten bekommen? Wenn Du dem Amt nachweist, dass Du keine geeigneten Wohnungen findest, dann müssen die tatsächlichen Mietkosten weiterhin übernommen werden. Jedoch musst Du dem Amt nachweisen, dass Du bislang keine passende Wohnung gefunden hast.

Also wenn es allein an der Wohnung (Ausstattung, Raumaufteilung, Etagenzahl, etc.), also an den subjektiven Dingen, liegt, dann hast Du natürlich schlechte Karten. Deine Vorlieben können bei der Gewährung der Unterkunftskosten nicht berücksichtigt werden.

Liegt es hingegen wirklich an den fehlenden Angeboten, dann dürfte die Nachweisführung nicht schwer sein.

 

Natürlich darfst Du auch in anderen Ortschaften oder der nächstgrößeren Stadt schauen. Jedoch musst Du Dich dann in der jeweiligen Gemeinde / Stadt erkundigen, wie dort die angemessenen Mietkosten sind. Diese entsprechen nämlich nicht denen, mit denen Du gerade in Deinem Wohnort suchst.

Hallo,

es geht mir nicht darum das ich eine Wohnung finde die genau meinen Vorstellungen entspricht. Ich gebe mich eben auch gerne mit weniger zufrieden. Das Problem ist, dass ich bei einer Bekannten eine Unterkunft habe. 1 Zimmer (10 m²) und ich dort nicht kochen kann, da die bekannte auf jeden Fall vermeiden möchte das behauptet wird, wir hätten eine sog. Bedarfsgemeinschaft.

Ich suche daher eine neue Wohnung und genau das ist das Problem, ich habe schon sämtliche Immobilienmakler durch und reagiere auf jede Zeitungsanzeige aber entweder will der Mieter nicht oder die Kosten der Makler und die Kaution sind einfach zu hoch.

Daher möchte ich meine Suche ausweiten und auch in Nachbarsgemeinden auf Wohnungssuche gehen, aber mir wurde immer gesagt das ich das nicht darf, da ich nur dort eine Wohnung mieten kann wo ich auch ALG2 Beziehe das es ansonsten ein Verstoß gegen das Sozialgesetz ist.

MfG

Stefan

hallo,

so in etwa habe ich auch mal gedacht. bis mir die berater sagten sie wohnen doch in NRW also können sie auch in NRW suchen.und bezog mich nicht nur auf die stadt in der ich wohne.sondern auch die umliegenden städte.vielleicht findest du ja etwas,wenn du den kreis etwas vergößerst.aber wenn du in google deine postleitzahl eingibst und suchst dann wohnung zur miete,kann ich mit sicherheit sagen,das auch du eine finden wirst.und sogar ohne provision.viele bieten auch ohne kaution an.habe in meinem lesezeichen eine menge an immobilienmarkler gespeichert die ohne provision anbieten und sehr preiswert.also einfach mal bisschen schnüffeln im netz.ich drück dir mal die daumen.

grüße

die Rfee

Guten Morgen,

Stefan, Dir kann keiner verbieten, in eine andere Stadt zu ziehen und dann dort die Leistungen zu beziehen.

Natürlich versuchen sich die Zuzugs- Ämter mit solchen Aussagen dagegen zu wehren, dass immer mehr Leistungsbezieher zuziehen, weil sie ja dann mehr Leistungen in Form der Unterkunftskosten zahlen müssen.

 

Du darfst also nicht in eine andere Stadt ziehen und weiterhin bei Deinem jetzigen Amt die Leistungen beziehen. Wie gesagt, Du musst die Angemessenheitsgrenzen des neuen Wohnortes bei dem dortigen "Zuzugs-" Amt erfragen. Dein jetziges Amt kann dazu keine Aussagen treffen, weil die Grenzen in jeder Stadt anders sind.

 

Du kannst Deinen Suchradius daher auf ganz Deutschland ausdehnen, wenn Du nicht an eine Stadt / Ortschaft gebunden bist. Vielleicht hast Du ja in einem anderen Bundesland mehr Chancen in der selbständigen Tätigkeit (weiß ja nicht, was Du machst) bzw. findest vielleicht noch einen Nebenjob oder sogar einen mit einem ordentlichen Verdienst und eben auch eine für die andere Stadt bezahlbare Unterkunft.

Ich bin mir sogar fast sicher, dass Dein derzeit zuständiges Amt nichts gegen einen Wegzug hat... ;-) Weil: die können ja dann Kosten sparen!!!

Sunny wrote:

Stefan, Dir kann keiner verbieten, in eine andere Stadt zu ziehen und dann dort die Leistungen zu beziehen.

Du kannst Deinen Suchradius daher auf ganz Deutschland ausdehnen,

Schönen guten Morgen,

auch ich hatte in der Nähe von Stuttgart gewohnt und bin wärend dem ich "arbeitssuchend" gemeldet war richtung Freiburg i.Br. gezogen. (ca 300 Km) Lass dich nicht verwirren, was du angeblich darfst oder nicht. Suche dir eine Wohnung, dort wo es dir gefällt, dort wo es für dich am besten passt, arbeitstechnisch, verbindungstechnisch usw. ERST wenn du sicher eine neue Bleibe hast, vielleicht sogar schon den Mietvertrag unterschrieben. Stellst du das Amt vor vollendete Tatsachen.

Ob Kosten für Umzug usw übernommen werden ?

Ich habe damals alles selbst finanzieren müssen. Durch meinen Job als LKW Fahrer, war ich natürlich im Vorteil und konnte mir viele unnötige ausgaben ersparen.

Wie Frau Sunny  schon sagt... Das eine Amt ist froh wenn du verschwindest, das andere MUSS dich aufnehmen, anmelden usw ... Klar solltest du dem neuen Amt erst sagen das du da bist, wenn du da bist...