Da gibts keine Vermittlungsversuche
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Beziehe Hartz4, jedoch ohne irgendwelche Vermittlungsversuche, auch ohne jeglichste Weiterbildungsmaßnahmen oder auch nur Bewerbungskurse. Die GIAG wörtlich: Was sollen wir mit Ihnen denn machen? Für die Frührente leider nicht krank genug, vermittelbar allerdings auch nicht. Hm, da können wir nichts machen, außer ihre Akte ganz unter den Stapel legen und garnichts machen. Der Grund dafür ist eine Diskreptanz zwischen körperlichen Geschlecht sowie dem eingetragenen Geschlecht in der Geburtsurkunde welche das Standesamt nicht außergerichtlich korrigieren möchte. In diesem Falle gibts seitens des Amtes keine Versuche einen in irgendeinster Weise zu vermitteln oder auch nur auf eine Vermittlung überhaupt vorzubereiten. Andererseits würde sich auch definitiv kein seriöser Arbeitsgeber dazu bereit erklären so jemanden überhaupt zu nehmen. Eine eigenständig versuchte Fortbildungsmaßnahme ist daran gescheitert daß diese nur auf den rechtlichen Vornamen möglich wäre welcher allerdings weder dem körperlichen Geschlecht, noch der Erscheinung entspricht. Hätte allerdings auch garnichts genützt da anschließend sowieso keine Möglichkeit bestanden hätte damit irgendetwas anzufangen.
Ja Hallo Nicolai,
da hast Du ja wohl das "ganz große Los" gezogen...
Du wohnst vermutlich in einem anderen Bundesland als ich. Und ich stelle fest: Jeder Arbeitsvermittler "vermittelt" unter anderen Voraussetzungen. Nach Deiner eigenen Beschreibung Deines momentanen Gesundheitszustandes gehe ich davon aus, daß Dein Vermittler es gut mit Dir meint und Dich nicht mit unnötigen und nervraubenden Angeboten bombardiert, mit denen Du nicht das Schwarze unter dem Fingernagel verdienst... (auf gut deutsch: die Dich in der Anhängigkeit von Hartz-IV belassen würden) Es gibt auch andere...
Stecke den Kopf nicht in den Sand. Gesundheitliche Einschränkungen sind nicht zu unterschätzen, wenngleich es manchmal auch recht schwer ist, diese nachvollziehbar darzustellen. Bemühe Dich doch verstärkt selbst um einen Job: über Freunde, Bekannte, Nachbarn, Familie.
Ich jedenfalls drücke Dir Dir meine zwei Daumen.
Gruß
Mariela
Was eine Vermittlung so schwierig machen würde ist die Tatsache daß dies nur unter dem standesamtlichen Vornamen möglich wäre welcher eindeutig männlich ist - und unter einem eindeutig männlichen Vornamen erwartet man normalerweise ja bekanntlich einen Mann. Nur bin ich allerdings eine Frau. Unter einer solchen Diskreptanz wird wie bereits geschrieben keine Vermittlung probiert, da schicken die alle sechs Monate nen Verlängerungsantrag welchen man auch ohne Probleme mit einem Namenspseudonym ausfüllen kann und zahlen weiter, eben deshalb weil Leute unklaren Geschlechts nunmal nicht vermittelbar sind. Aber gut, so spart man sich 1 Euro-Jobs oder ähnliches ohne daß man vor dem Sozialgericht dagegen klagen muß, denn zu sowas wär ich ehrlich gesagt auch garnicht bereit. Auch habe ich noch eine Angststörung welche den Weg zu Arbeitsstätten erheblich erschweren würde. Unter standesamtlich korrekten Vornamen hätte ich eine eigenständige Bildungsmaßnahme aber zumindest probiert - jedoch ohne Garantie ob ich mit der Angststörung den Weg überhaupt regelmäßig hätte bewältigen können - hätte sich dann aber gezeigt obs geht oder nicht. Wegen des Vornamens wurde mir dies aber bereits im Vorfeld abgegraben.
In diesem Zusammenhang - es gibt Leute welche 30 Jahre oder noch länger von Sozialhilfe, jetzt Hartz4 leben obwohl sie völligst gesund sind. Wenn man es wirklich will geht es, dagegen nützen immer härtere Sanktionsrichtlinien auch nichts.
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