Hartz 4 - Tipps und Auswege

Hauptrubriken

  • Geld und Vermögen
    • Altersvorsorge
    • Anspruch & Leistung
    • Freibeträge
    • Hartz IV - Wieviel?
    • Kindergeld
    • Kreditkarte
    • Kürzung von Hartz 4
    • Vermögen
    • Was ist Einkommen
  • Job und Bewerbung
    • Ratgeber Bewerbung
    • Arbeit im Ausland
    • Buchempfehlungen
    • Einstiegsgeld
    • Franchise Check
    • Fremdsprache lernen
    • Hartz IV trotz Arbeit
    • Kostenübernahme
    • Kurzarbeit
    • Ratgeber Selbstständigkeit
    • Schwarzarbeit
    • Selbstständig im Web
    • Versicherung und Arbeitszeit
    • Virtueller Arbeitsmarkt
      • Teil 2: Weiterbildung
    • Weiterbildung bei ALG 2
    • Zeitarbeit
    • Zeitarbeit Arbeitsvertrag
    • Jugend & Arbeit
  • Tipps zum Sparen
    • Themenüberblick
    • Benutzung der Kochkiste
    • Computer
    • Fernsehgeräte
    • Haushaltskasse
    • Kochkise aus Karton
    • Kochkiste aus Holz
    • Kochkiste: billig kochen
    • Sparen? Kaufen?!
    • Strom sparen
    • Stromsparen im Haushalt
    • Wasser sparen
  • Wohnung
    • Angemessene Wohnung
    • Umzug mit Hartz4
    • Bedarfsgemeinschaft
    • GEZ Abmeldung
    • GEZ Befreiung
    • Miete & Versicherung
    • Hausbesuch vom Amt
    • Kochbuch
    • News-Aggregator
  • Politik
    • 58er Regelung
    • Förderung 2009
      • Konzepte und Pläne
      • Politik 2008
      • Politik 2007
      • Rechtslage 2006/ 2007
    • Hartz IV Sanktionen
    • Die "Problemgruppen"
    • Hartz IV Zitate
    • BA - Newsarchiv
    • Teil 1: Wirtschaftswunder
    • Teil 2: Die Ölkrise
  • Hartz 4 Forum
    • Hartz 4 Blog
Start

Selbstständige im Hartz-IV Bezug

108.000 Hartz-IV-Empfänger sind selbstständig. Hilfe bei der Gründung und im Ämter-Wirrwarr: Damit Sie trotz ALG2 selbstständig bleiben.
zum Ratgeber

Ratgeber Kurzarbeit

1,2 Mio Arbeitnehmer sind in Kurzarbeit und das dicke Ende der Krise auf dem Arbeitsmarkt kommt erst noch. Informieren Sie sich rechtzeitig.
Infos zur Kurzarbeit

Mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Fremdsprachkenntnisse werden heute in vielen Berufen gefordert. Eine Zusatzqualifikation hilft Ihnen, Erwerbslosigkeit zu beenden.
Sprachkurse auf CD-ROM

Hartz IV Grundlagen

  • Anträge & Formulare
  • Bewerbungskosten
  • Datenschutz & Miete
  • Datenschutz
  • Eigenbemühungen
  • Eingliederung allg.
  • Eingliederungsvereinbarung
  • Grundsicherung
  • Hartz 4 Widerspruch
  • Hartz-IV Recht aktuell
  • Hausbesuch: Rechtslage
  • Kampf um ALG2
  • Mitwirkungspflicht
  • ALG 2 ohne Konto?
  • Ärztliche Schweigepflicht

Benutzeranmeldung

  • Registrieren
  • Neues Passwort anfordern
Bookmark and Share

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland und die Ölkrise

Bis zur Ölkrise lief es wirtschaftlich in Deutschland ganz gut. Die Arbeitslosigkeit stieg zwar 1966/1967 kurzfristig auf 2,1%. Aber meist blieb die Arbeitslosenkote sogar unter den 1,3% von 1960. Ein Anstieg war in der Regel durch die Wintersaison bedingt. Es herrschte insgesamt ein Mangel an Arbeitskräften.

Aber lag es nur am Wirtschaftswachstum, dass die Arbeitslosigkeit in Deutschland damals so niedrig war? Zu dieser Zeit gab es immer weniger Menschen, die noch im erwerbstätigen Alter waren. Durch den Krieg und die geburtenschwachen Jahre waren nicht genügend Menschen im arbeitsfähigen Alter da. Die Zeiten für die Ausbildung wurden länger und die Arbeitszeiten wurden kürzer.

Dem Mangel an Arbeitskräften versuchte man entgegenzutreten, indem überall in Europa Gastarbeiter angeworben wurden. In den Jahren zwischen 1961 und 1973 stieg der Ausländeranteil in Deutschland auf über 3 Millionen, es waren etwa 2 Millionen ausländische Arbeitnehmer.

Dann kam die Ölkrise und mit ihr ein Rückgang der Konjunktur in Deutschland. Damals drosselten die Erdöl exportierenden Länder die Fördermengen, um den Ölpreis zu erhöhen. Innerhalb eines Jahres stieg der Preis von Rohöl von drei Dollar auf 12 Dollar an. Deutschland mußte ca 17 Milliarden DM mehr für Öl ausgeben als 1972. Es war das Ende des Wirtschaftswunders. Die Bundesregierung erließ einen Anwerbestop, damit keine ausländischen Arbeiter mehr zuwandern konnten. Die Folgen davon waren

  • steigende Arbeitslosigkeit
  • höhere Ausgaben für Soziales
  • verstärkte Inflation
  • viele Unternehmen gingen pleite.

Massenarbeitslosigkeit nach der Ölkrise

Ab 1974 begann eine Phase der Massenarbeitslosigkeit, die noch immer anhält. Besonders in den Jahren 1974/75, 1981/82 und 1992/93 wurden stark Arbeitsplätze abgebaut. Es gab zwar jedesmal nach einer Phase des Abbaus von Arbeitsplätzen eine wirtschaftliche Erholung, in der wieder neue Arbeitsplätze geschaffen wurden. Aber da ständig mehr Menschen auf den Arbeitsmarkt strömen, konnte nie wieder ein Ausgleich geschaffen werden. Jede Wirtschaftskrise erhöhte den „Sockel“ der Arbeitslosigkeit in Deutschland.

So ist die Arbeitslosigkeit von 1,3% im Jahr 1973 auf 9,9 % im Jahr 1999 gestiegen, obwohl in diesem Zeitraum netto 0,6 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen wurden. Seit 1974 versuchen immer mehr Menschen, Arbeit zu bekommen. Besonders Frauen, die früher eher daheim blieben, sind dazugekommen. Sie wollen sich eine soziale Unabhängigkeit schaffen und müssen teilweise auch ihr eigenes Leben gestalten. Das soll als zusätzlicher Faktor zur Arbeitslosigkeit in Deutschland beitragen.


  • Anmelden oder Registrieren um zu schreiben
©2006-2010 Impressum | Datenschutzerklärung | Links
Achtung: Hartz-4-Empfaenger.de leistet keine Rechtsberatung